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Meilenstein für das Eggarten-Projekt: Stadtrat gibt grünes Licht

Im April 2026 fällt eine wichtige Entscheidung für die Stadtentwicklung in München. Der Planungsausschuss des Stadtrats stimmt mit breiter Mehrheit für den Billigungsbeschluss des Modellquartiers „Eggarten-Siedlung”. Damit rückt ein Projekt näher, das neue Maßstäbe für nachhaltiges Wohnen in München setzen will.

Hinter dem Vorhaben stehen die Büschl-Gruppe und der Dachverband der Genossenschaften, die Gima. Beide Partner verfolgen ein gemeinsames Ziel: ein Quartier, das ökologisch, sozial und wirtschaftlich überzeugt.

Hoher Anteil an Genossenschaften

Eigentumsverteilung
Eigentumsverteilung

Das Konzept des Modellquartiers stieß bei der Mehrheit auf Zustimmung. Die Planung setzt auf klimafreundliches Bauen, kurze Wege und ein durchdachtes Mobilitätsangebot. Dabei spielen weniger Autos, mehr Raum für Menschen und Grünflächen eine zentrale Rolle und prägen das gesamte Quartier.

Ein weiterer Pluspunkt, der die Stadträt*innen überzeugte, ist der hohe Anteil an Genossenschaften. Diese übernehme 47 Prozent des Projekts und kümmern sich um den geförderten und preisgedämpften Wohnungsbau. Das stärkt bezahlbares Wohnen und sorgt für langfristige Stabilität im Quartier.

Charta steht für verbindliche Regeln

Auch die erstellte Charta wurde positiv gewertet. Sie legt verbindliche Regeln für Planung, Bau und den späteren Betrieb fest. Alle Projektbeteiligten orientieren sich daran. Gleichzeitig dient sie als Grundlage für die Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt München.

Im nächsten Schritt wird es erneut eine Beteiligung der Öffentlichkeit geben. Die Rückmeldungen werden bewertet und abgewogen, bevor der finale Satzungsbeschluss erfolgt.

Rathaus-Umschau: Nachhaltiges Modellquartier mit rund 1.900 Wohnungen

Fotos:

  • Plandarstellungen: Studio Wessendorf, Berlin und Atelier Loidl GmbH, Berlin  
  • Vogelperspektive und Parkperspektive: Studio Wessendorf, Berlin und Atelier Loidl GmbH, Berlin, Visualisierung: rendercircle