Wohnen für alle – buntes Leben
im Eggarten
Etwa 1900 Wohnungen werden in den nächsten Jahren in der Eggarten-Siedlung entstehen, mehr als 4.500 Menschen werden im Münchner Norden eine neue Heimat finden. Das Ziel ist, einen Wohn- und Lebensraum für Münchner*innen mit unterschiedlichem Einkommen, Alter und Lebensstil zu schaffen.
47 Prozent der Wohnungen sind geförderte und preisgedämpfte Mietwohnungen, die in Zusammenarbeit mit Genossenschaften gebaut werden. Davon werden 15 Prozent der Neubauwohnungen Haushalten aus der Nachbarschaft angeboten, beispielsweise für barrierefreies Wohnen oder Familiengründungen in der Umgebung. Durch die Mischung aus preisgebundenen Mietwohnungen und Eigentumswohnungen spiegelt der Eggarten die Zusammensetzung der Münchner Stadtgesellschaft im Kleinen wider.
sicherer und dauerhaft bezahlbarer Wohnraum
Schwerpunkt:
Genossenschaftliches Wohnen
Die Büschl Unternehmensgruppe und die GIMA München eG, ein Zusammenschluss von 38 Wohnungsunternehmen, haben eine gemeinsame Absichtserklärung unterzeichnet.
Aufgrund des hohen genossenschaftlichen Anteils verlängert sich die übliche Preisbindung geförderter Wohnungen auf bis zu 60 Jahre. So können bis zu 45 Prozent geförderte und einkommensorientierte Wohnungen entstehen. Die Mieter*innen beteiligen sich mit Genossenschaftsanteilen an ihren Wohnungen und werden damit Mieter und Vermieter zugleich. Die zukünftigen Bewohner*innen können von Anfang an an der Quartiersentwicklung mitwirken und ihre Vorstellungen und Ideen für ein gemeinsames Leben einbringen.
Wohnungsangebote für die Nachbarschaft
Die Genossenschaften werden 15 % ihrer Neubauwohnungen im Eggarten exklusiv interessierten Haushalten aus der unmittelbaren Nachbarschaft anbieten. Interessant könnte das für Familien-Gründungen in der Nähe des elterlichen Wohnorts oder für ein barrierefreies sowie selbstbestimmtes Wohnen im Alter sein.
Die Genossenschaften werden diese Angebote rechtzeitig in der Nachbarschaft bekannt geben, konkrete Wohnungs-Vormerkungen sind im gegenwärtigen Planungsstadium nicht möglich.


Jenseits der Starre – neue Wohnformen
Unterschiedlichste Lebensentwürfe finden hier Raum: Bei der Planung werden unterschiedliche Wohnformen wie Wohngruppen, Mietergemeinschaften und altersgerechtes Wohnen berücksichtigt. So entsteht ein vielfältiges und inklusives Zusammenleben.
Die Wohnungsgrundrisse sind flexibel. Sie lassen sich an neue Lebenssituationen anpassen, beispielsweise bei Familienzuwachs, im Alter oder bei veränderten Wohnbedürfnissen. Jokerzimmer bieten Raumreserven, wenn sich Haushalte vergrößern oder verkleinern.
Eine quartiersweite Wohnungstauschbörse kann bei einem Umzug innerhalb des Viertels unterstützen.
In allen Teilgebieten entstehen Gemeinschaftsräume. Sie bieten Platz für Werkstätten, Feiern, Spielbereiche oder Gästeunterkünfte und fördern das soziale Miteinander.

Zusammenspiel aus Wohnen und Arbeiten
Spätestens mit Corona ist das Arbeitsmodell „Homeoffice“ in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Im Eggarten entstehen wohnungsnahe, flexibel nutzbare Arbeitsräume, die temporär genutzt werden können. Das kann sowohl in der selbstorganisierten Hausgemeinschaft wie auch in professionellen Co-Working-Spaces stattfinden.
